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Die SVP Stadt lehnt die Kulturbotschaft der Stadt Bern entschieden ab!

Die finanzielle Lage der Stadt Bern lässt die vorgesehene Erhöhung der Beiträge nicht zu; angesichts der ideologisch ausgerichteten WOKE-Strategie von Kultur Stadt Bern stellt die gewählte Stossrichtung einen Irrweg dar, der aus kulturellen und finanziellen Gründen nicht zu verantworten ist. Auch aus fachlichen und personellen Gründen (Leitung Kultur Stadt Bern) ist nach Aufhebung der Fachkommissionen und der gewollten Zentralisierung die von Kultur Stadt Bern angestrebte Kulturförderung verfehlt. Die angestrebten Zentralisierung (Eingliederung Kulturbüro/überbordende Bürokratie) und Professionalisierung ist für die Kultur sogar kontraproduktiv. Mit dem Vorwurf, dass Projekte mit klassischer Musik/Produktionen zu wenig innovativ seien, wird diesem Bereich der Boden entzogen.

Die SVP Stadt Bern ist sehr wohl kulturaffiin. Aus ihren Reihen stammen die Vorstösse, die sich zusammen mit anderen für die Subventionierung des Mattetheaters (Laien) aber auch für das Puppentheater und das Narrenpack-Theaters aussprachen.

Die Beschränkung der Subventionen auf professionelle/hauptberufliche Künstler wird von der SVP ebenfalls klar abgelehnt. Damit wird jungen Kulturschaffenden und innovativen Veranstaltern jeglicher Boden entzogen und sie stehen allein im wirtschaftlichen Risiko. Das gewählte Vorgehen ist verfehlt.

Auch müssen in der Kultur-Szene neuen Playern Chancen gegeben werden. Nach einer Anlauffinanzierung muss ein Kind aber schliesslich selber laufen lernen.

Die Fokussierung auf WOKE Kultur ist für die Einreichenden aus Kulturgenres, die – wie z.B. die Klassik – auf historischer Relevanz fussen – völlig verfehlt. In der letzten Zeit wurden klassische Projekte konsequent abgelehnt. Wir vermuten dahinter eine ideologische, nicht-kulturell qualitative Voreingenommenheit der Kultur Stadt Bern. Die Qualität der Kulturschaffenden und nicht deren Geschlecht oder deren sexuelle Orientierung (LGBTQRXYZ+++) ist für die allfällige Unterstützung entscheidend.

Das Verhalten der Leitung von Kultur Stadt wird von vielen Kulturschaffenden und Kulturinteressierten als selbstherrlich und bürokratisch empfunden. Auch die Einreichenden mussten mit sichtlichem Befremden und Unverständnis zur Kenntnis nehmen, dass die Leitung von Kultur Stadt Bern nichts dagegen unternimmt, dass SVP Politiker aus politischen Gründen keinen Zugang in die Reithalle haben. Gegen das bestehende Hausverbot unternimmt sie nichts. Dem Präsidenten der Untersektion ISK wurde selbst die Teilnahme als  Jury-Mitglied in einer karitativen kitchen-battle in der Reithalle untersagt. Mehrmals wurde die Leiterin Kultur Stadt Bern schriftlich (Diverse Vorstösse) und persönlich angesprochen; es wurde seitens der Leitung immer mit «negligence» reagiert.

Die SVP wird massive Kürzungen für die Leitung von Kultur Stadt Bern beantragen.

Die Gelder sollen den Kulturschaffenden zu Gute kommen.

Gerne stehen Ihnen für weitere Rückfragen zur Verfügung.

Alexander Feuz, Fürsprecher, Stadtrat, alt Grossrat, Co-Leitung SVP Stadtratsfraktion, Präsident Untersektion SVP ISK, 079 356 22 45

Thomas Glauser, Stadtrat, Co-Leitung SVP Stadtratsfraktion; Beisitzer Untersektion SVP ISK, 076 586 99 99

Thomas Fuchs, Grossrat, alt Nationalrat, Präsident Stadtpartei und Sektion Bümpliz, 079 302 10 09

 

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